Biochemie, das doch nicht allzu große Grauen

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Die Biochemie-Prüfung an meiner Universität in Graz findet am Anfang des zweiten Semesters statt. Diese Prüfung beinhaltet ¾ der gesamten Biochemie des Studiums. Im dritten Semester gibt es zu den einzelnen Organen zusätzlich zur Anatomie auch noch die biochemischen Hintergründe.

Meine Tipps:

Fangt früh genug zu lernen an.
Biochemie ist ein komplexes Fachgebiet bei dem eine Menge an chemischen Grundwissen schon einmal von Vorteil ist. Weil jedoch nicht jeder mit demselben Grundwissen startet, müsst ihr euch zuerst einen Überblick über die organische Chemie verschaffen. Lest euch ein auch wenn es anfangs nur 20 Min. pro Tag sind. Fangt langsam damit an.

Macht euch einen Lernplan. Was wollt ihr diese Woche schaffen? Welchen Teilbereich möchtet ihr euch diese Woche widmen? Dazu könnt ihr euch als Hilfe an der Gliederung eures Biochemiebuches halten. Egal ob ihr lieber mit E-Books oder mit echten Büchern lernt. Besorgt euch auf alle Fälle das Buch, das von euren Professoren empfohlen wird. Denn meist wird auch nach diesem Buch geprüft.

Strukturiert das Buch, markiert die für euch wichtigen Stellen und lasst es zu einem „Lernbuch“ werden, das mit euren Hilfestellungen und Notizen erweitert wurde. Verwendet verschiedene Farben um den Überblick nicht zu verlieren.

DIE ZYKLEN. Ein Horrorszenario diese ganzen Zyklen auswendig zu lernen und dann noch jegliche Enzyme und Strukturformeln zu können? Nein. Am besten ihr nehmt euch pro Zyklus ein eigenes Blatt her und zeichnet ihn ohne Strukturformeln einmal auf. Nun schreibt ihr noch die Schlüsselenzyme hinzu und was sie aktiviert oder hemmt. Dies lässt euch leichter Fuß fassen und wenn ihr mit diesen Zyklen sattelfest seid, beginnt ihr erst die restlichen Enzyme und die wichtigsten Strukturformeln zu pauken.
TIPP: Seht euch auf YouTube Videos zu den Zyklen an. Vor allem die lustigen Videos zum Citrat Zyklus sind empfehlenswert. Sie sind so absurd, dass ihr euch den Zyklus sicher sofort merkt.

Die Strukturformeln lernt ihr am besten mit Karteikarten. Wobei ihr zusätzlich zur Formel noch den Zyklus erwähnen solltet um euer Wissen zu verknüpfen.

Am Ende der Zyklen wiederholt ihr die Hormone und Botenstoffe (Adrenalin, Glukagon, Insulin..). Schreibt euch separat euer Hormon auf und darunter in welchem Zyklus und bei welchem Enzym es eine inhibierende bzw. aktivierende Wirkung zeigt.

Wiederholt eure Kapitel die ihr bis zum Ende der Woche geschafft habt nochmals. Zusätzlich wiederholt ihr jede Woche den Stoff der vorrausgegangenen Wochen um ihn euch besser einzuprägen.

Am Ende wiederholt ihr nochmals eure Schwachstellen und verschafft euch einen Überblick über das was ihr gelernt habt.

Eure Lisa

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