Der steinige Weg zum schriftlichen Examen – Teil 2

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Strike! Ich bin jetzt offiziell einmal durch den Lernstoff durch und das war für 1,34 Minuten ein extrem gutes Gefühl. Ab 1,35 Minuten setzte sich dann aber die Panik durch… „Wie war das nochmal mit der CML?“, „Gilchrist oder Dessault Verband nach einer ventralen Schulterluxation? Oder gehen beide?“. So geht das jetzt permanent und es wird Zeit einen finalen Schlachtplan zu erstellen, um letzte Zweifel zu zerstreuen. Für diejenigen unter euch, für die  das Examen noch eher etwas weiter in der Zukunft liegt, mal der Versuch einer Übersicht, was euch erwartet: Ihr werdet von eurer Uni mehr oder weniger gut vorbereitet auf eine Wiese gesetzt und kriegt einen Stempel „scheinfrei“ auf die Stirn. Dann wird noch einmal der Zeigefinger geschwungen und mahnende Worte gesprochen. Kurz darauf seid Ihr aber mehr oder weniger allein und müsst jetzt zusehen, wie Ihr 5 Jahre Studium innerhalb weniger Monate, möglichst IMPP-kompatibel in euren Kopf schaufelt, ohne dabei wichtige Kindheitserinnerungen oder die PIN eurer EC Karte zu verlieren. Irgendwie startet Ihr dann mit einem der vielen Lernpläne und beginnt zu kreuzen, bis die Finger bluten. Gut 5.500 bis 6.000 Fragen stehen dann zwischen euch und dem Tag X, an dem Ihr 3 Tage lang vom IMPP aus Mainz „geröstet“ werdet. Das ist anfangs noch recht spaßig und etwaige Lücken tut man recht süffisant damit ab, dass man ja noch viele Wochen Zeit hat, diese zu stopfen, aber irgendwann beginnt eine mäßig entspannte Zeit. Die Kunst besteht darin sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und cool zu bleiben. Klingt komisch? Ist aber so! Im nächsten Beitrag versuche ich mal, verschiedene Lernstrategien zu beleuchten, die ich selber auch ausprobiert habe und versuche das zu gliedern und einen „Strategie-König“ zu wählen! In dem Sinne, let‘s rock! Pascal, Essen

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