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Neue Partnerschaft: DGIM und Elsevier setzen auf KI in der Inneren Medizin

21. Januar 2026

Die medizinische Versorgung steht unter wachsendem Druck: mehr Patient*innen, komplexere Krankheitsbilder und gleichzeitig immer weniger Zeit pro Fall. Vor diesem Hintergrund gewinnt Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend an Bedeutung. Mit ihrer neuen Partnerschaft wollen die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und Elsevier zeigen, wie digitale Technologien Ärzt*innen konkret entlasten und die Qualität der Versorgung stärken können.

Im Zentrum der Zusammenarbeit steht der Einsatz von KI-gestützter Entscheidungsunterstützung direkt im klinischen Alltag. DGIM-Mitglieder erhalten im Rahmen der Kooperation für ein Jahr Zugang zu Elseviers Lösung ClinicalKey AI, einem digitalen Tool, das medizinisches Fachwissen schnell auffindbar und übersichtlich aufbereitet.

Von der Theorie in die Praxis

Elsevier und die DGIM arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen. Seit 2014 ist Elsevier korporatives Mitglied der Fachgesellschaft, die mit über 30.000 Mitgliedern zu den größten medizinisch-wissenschaftlichen Organisationen Europas zählt. Bisher standen Themen wie Digitalisierung, Innovation und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt gemeinsamer Veranstaltungen. Die neue Initiative geht nun einen Schritt weiter: KI soll nicht nur diskutiert, sondern praktisch im klinischen Alltag erprobt und genutzt werden.

Gerade in der Inneren Medizin ist der Informationsbedarf hoch. Leitlinien, Studien und neue Therapieansätze entwickeln sich ständig weiter. Für Ärzt*innen bedeutet das: kontinuierlich lernen, bewerten und entscheiden, oft unter Zeitdruck. KI-gestützte Systeme können hier helfen, relevante Informationen schneller bereitzustellen und übersichtlich zusammenzufassen.

Vertrauen ist entscheidend

Studien zeigen, dass Ärzt*innen KI zwar grundsätzlich offen gegenüberstehen, aber klare Erwartungen haben: Die Systeme müssen transparent, sicher und fachlich zuverlässig sein. Black-Box-Lösungen ohne nachvollziehbare Quellen stoßen auf Skepsis. Genau hier setzt ClinicalKey AI an. Die Lösung greift auf einen kuratierten Bestand aus Leitlinien, Büchern, Fachartikeln und Arzneimitteldatenbanken zurück. Jede Antwort ist mit Quellen hinterlegt und damit überprüfbar.

Ein interdisziplinäres Expert*innengremium kontrolliert regelmäßig die Qualität der Inhalte. Ziel ist es, Ärztinnen nicht zu ersetzen, sondern sie in ihrer Verantwortung zu unterstützen, mit schneller, strukturierter und evidenzbasierter Information.

Besonders attraktiv für den Nachwuchs

Vor dem offiziellen Start Anfang 2026 wurde ClinicalKey AI bereits von einer Gruppe von DGIM-Mitgliedern getestet. Das Feedback war vor allem bei jüngeren Internist*innen sehr positiv. Sie schätzen besonders, dass sich komplexe Fragestellungen schneller klären lassen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse einfacher in den Arbeitsalltag integriert werden können.

Für viele Nachwuchsmediziner*innen ist die Kombination aus medizinischem Wissen und digitalen Werkzeugen selbstverständlich.

Ein gemeinsamer Blick nach vorn

Mit der Kooperation verfolgen DGIM und Elsevier ein gemeinsames Ziel: Medizin soll auch in Zukunft evidenzbasiert, hochwertig und patient*innenorientiert bleiben, trotz steigender Anforderungen im Alltag. KI wird dabei nicht als Ersatz für ärztliche Kompetenz verstanden, sondern als Werkzeug, das hilft, Wissen schneller verfügbar zu machen und sicherere Entscheidungen zu treffen.

Die Partnerschaft ist damit mehr als ein technisches Projekt. Sie ist ein Signal dafür, wie sich medizinische Fachgesellschaften, Wissenschaft und Technologieanbieter gemeinsam auf den Weg machen können, um die Versorgung von morgen aktiv zu gestalten.

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