Studieren in Erlangen

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Mit ca. 150 Studenten pro Semester ist die Uni Erlangen sehr überschaubar. Klein aber fein, wie wir finden. Gerade in der Vorklinik profitiert man von der sehr guten Betreuung. Man fühlt sich einfach wohl, weil es so familiär ist. Vielleicht ist gerade das ein Vorteil, denn Erlangen ist im Examens-Ranking immer sehr weit vorne. Die Durchfallquote im letzten Hammerexamen ging gegen Null.

Das Stadtbild ist von Studenten geprägt. Man trifft überall junge Leute und beim weggehen sind die Studentenpartys ein absolutes Highlight. Neben den obligatorischen Partys im Studentenclub „Zirkel“ gibt es auch von den Fachschaften organisierte Highlights wie die Feuerzangenbowle und das Medizinersommerfest. In Erlangen gibt es keinen klassischen Campus. Die Gebäude der Institute, teilweise mehrere hundert Jahre alt, finden sich hauptsächlich um das „grüne Herz Erlangens“, den Schlossgarten. Sie erzählen die traditionsreiche Geschichte der 1743 gegründeten Universität. Die medizinische Fakultät war eine der ersten und hat einige berühmte Mediziner hervorgebracht. In einigen Bereichen wie der Rektumchirurgie, der Dermatologie oder der Gynäkologie (um einige Bespiele zu nennen) ist Erlangen trotz der geringen Größe von 100.000 Einwohnern deutschlandweit, teilweise sogar weltweit führend. Die unmittelbare Nähe zu Siemens gewährleistet aktuelle Medizintechnik direkt vor Ort. Für Studenten bietet das viele Möglichkeiten, als Doktorand oder Werkstudent von den örtlichen Gegebenheiten zu profitieren. Man weiß schnell den Luxus zu schätzen, dass man mit dem Fahrrad überall in 5 Minuten ist. Ein weiterer Pluspunkt ist die Erlanger Bergkirchweih, eines der bekanntesten Volksfeste in Bayern und viel besser als das Oktoberfest.

Kurzum, ich liebe diese Stadt einfach und bin jetzt schon traurig, eines Tages von hier weg zu ziehen.

Eure Kathrin

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