Und täglich grüßt der Latarjet- Teil 1

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Famulaturbericht von Lukas Käsmann (Uni Lübeck, 7. Semester) bei Prof. Imhoff in der Sportorthopädie am Klinikum rechts der Isar vom 4.8.2014 bis 5.9.2014.

Wie bin ich auf die Sportorthopädie von Prof. Imhoff aufmerksam geworden?

Die Abteilung am Klinikum rechts der Isar hat auch weit im Norden der Republik einen sehr guten Ruf und Prof. Imhoff genießt internationales Renommee. Dies spiegelt sich auch im Patientenkollektiv der Station mit vielen Leistungssportlern (Fußball, American Football, Extrembergsteiger) und internationaler Prominenz wieder.

Wie habe ich mich auf die Famulatur vorbereitet?

Im letzten Semester hatte ich bereits erste Erfahrungen in der orthopädischen Untersuchung gesammelt und eine einmonatige Famulatur in der Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck absolviert. Zusätzlich habe ich mir zur Lektüre den „Klinikleitfaden Orthopädie Unfallchirurgie“ und weitere Literatur besorgt.

Weiterhin habe ich an den AGA-Akademiekursen für die obere Extremität teilgenommen. Hier habe ich am meisten vom Schulterkurs von Prof. Scheibel in Berlin profitiert.

Wie habe ich die Famulatur organisiert?

Da ich gerne das gesamte Arbeitsspektrum der Abteilung sehen wollte, habe ich mich für eine zweiwöchige Rotation in der Poliklinik (Sprechstunde) und drei Wochen auf Station entschieden. So konnte ich jeden zweiten Tag im Operationssaal sein.

Wie sieht der Klinikalltag aus?

Dienstbeginn ist 7:00 Uhr mit der Frühbesprechung, bei der alle Operationen noch einmal besprochen werden, sowie das weitere Vorgehen mit den Patienten auf Station. Danach geht es zur Visite, bei der alle Ärzte, PJler und Famulanten anwesend sind. Hier wurde besonders auf die Kommunikation zwischen den Ärzten und den Patienten Wert gelegt.

Jeden Donnerstag geht es nach der Visite zur wöchentlichen Fortbildung mit interessanten Thematiken des muskuloskelettalen Systems (Bildgebung, neue Therapiekonzepte, multidisziplinäre Fälle).

In zweiwöchigem Rhythmus gibt es nach der Fortbildung einen internen Journal Club, bei dem die neuesten Forschungsartikel vorgestellt und diskutiert werden.

Tägliche Spätbesprechung war um 16:30 Uhr zu der sich alle Ärzte aus OP, Station und Sprechstunde wieder im Konferenzzimmer trafen.

In einer Woche geht es weiter mit meinen Berichten aus der Sprechstunde, aus der Station und aus dem OP!

Lukas, Lübeck

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