Wie Pure die digitale Transformation unterstützt
Erfahren Sie, wie Pure RIMS von Elsevier die digitale Transformation von Hochschulen mit integriertem Forschungsmanagement und sicheren Daten unterstützt.
Pure - ein RIMS im Einklang mit der digitalen Transformation
Pure von Elsevier ist ein führendes Informationsmanagementsystem für die Forschung (RIMS), mit dem Hochschulen, Unternehmen und staatliche Einrichtungen ihre Forschungsaktivitäten erfassen, verwalten und sichtbar machen können. Es dient als sichere, zentrale Quelle zur Nachverfolgung von Forschungsleistungen, Forschendenprofilen, Projekten und Datensets und erleichtert so Reporting, Compliance (z. B. Open Access) und Leistungsanalyse. Damit kann Pure einen wichtigen Beitrag zur Strategie einer Universität für die digitale Transformation leisten und das unterstützen, was ein grundlegender Artikel in der Educause Reviewopens in new tab/window als „tiefgreifende und koordinierte Veränderungen von Kultur, Personal und Technologie, die neue Bildungs- und Betriebsmodelle ermöglichen“ beschreibt. Ganz unmittelbar treibt Pure den Wandel von getrennten, manuellen Prozessen hin zu einem integrierten Digital-First-Ansatz voran: Forschungsinformationen und -inhalte werden verbunden, der Verwaltungsaufwand sinkt und verlässliche Daten unterstützen strategische Entscheidungen.
Während selbst entwickelte RIMS häufig Schwierigkeiten haben, den Schutz und die Verwaltung interner Daten mit externen Funktionen wie der Präsentation von Forschung zu verbinden, meistert Pure diese Schnittstelle souverän, hält Nutzerworkflows reibungslos und vermeidet Sicherheitsrisiken. Alaa AlSaleh von der Kuwait Foundation for the Advancement of Sciencesopens in new tab/window (KFAS), die an der Schnittstelle von Forschenden und Wissenschaft, staatlichen Stellen und Unternehmen steht, hat diesen Austausch hervorgehobenopens in new tab/window: „Digitale Transformation ist wirklich wichtig, ganz gleich, ob wir unsere internen Systeme mit dem Pure-System oder mit den Systemen unserer externen Stakeholder abstimmen. Als Förderorganisation müssen wir viel Arbeit leisten, um Daten von externen Institutionen zu erhalten. Wenn wir unsere Systeme vereinheitlichen, wird es für alle einfacher.“ Auch Eoin Kilfeather von TU Dublinopens in new tab/window hat betont, wie flüssig Pure mit anderen Systemen zusammenarbeitet. Mit Blick auf den „wirklich großen Integrationsspielraumopens in new tab/window“ von Pure sagte er: „Das API-Angebot ist so viel weiter als alles andere, was wir sehen. Das ist ein Bekenntnis, das Elsevier zu dieser Erweiterbarkeit und Datentransparenz abgegeben hat - es sind Ihre Daten, und Sie können sie herausbekommen.“
Wie unterstützt Pure die digitale Transformation?
Vorteil | Erläuterung |
|---|---|
Eine Plattform | Pure zentralisiert Forschungsinformationen in einem einzigen System, das institutionsweit zugänglich ist. |
Automatisiertes Datenmanagement | Die Plattform automatisiert die Datenerfassung und Synchronisierung aus mehreren Systemen und Datenbanken. |
Expertise durch Fachwissen | Pure ist speziell für Forschungsmanagement-Workflows und wissenschaftliche Institutionen entwickelt. |
Research Impact effizient sichtbar machen | Institutionen können Forschungsleistungen, Kooperationen und gesellschaftlichen Impact besser präsentieren. |
Verbesserung von Forschungsworkflows | Forschende und Administrierende profitieren von effizienteren Reporting- und Compliance-Prozessen. |
Integration in die institutionelle Infrastruktur | Pure lässt sich in CRIS-Systeme, Repositorien, HR-Systeme und externe Forschungsdatenbanken integrieren. |
Wie Pure institutionelles Wissensmanagement und Wissensverbreitung unterstützt
Kilfeathers Wort „Erweiterbarkeit“ bedeutet „die Fähigkeit, erweitert oder ausgedehnt zu werden“, auch wenn Fachleute aus der Informatik den Begriff eher als „die Eigenschaft, so konzipiert zu sein, dass neue Fähigkeiten oder Funktionen hinzugefügt werden können“ verstehen. Diese beiden Definitionen erfassen auf unterschiedliche Weise zentrale Aspekte von Pure: die technische Vielseitigkeit des Systems als RIMS und seine breitere Rolle als grundlegendes Werkzeug in einer Strategie der digitalen Transformation. Doch wo genau ist Pure auf Universitätsebene einzuordnen?
Hinweis: Dieses Diagramm ist frei nach der Visualisierung im JISC Digital Transformation Toolkit adaptiert, siehe hieropens in new tab/window
Die obige vereinfachte Übersicht zeigt einige zentrale Elemente der digitalen Transformation einer Universität. Pure ist dabei in den Quadranten Wissensverbreitung und Wissensmanagement hervorgehoben. Wissensverbreitung umfasst die Nachverfolgung des Impacts institutioneller Forschungsleistungen in der Forschungsgemeinschaft und in der Gesellschaft sowie die Frage, wie eine Universität ihre Forschung und deren Wirkung in der Welt sichtbar macht. Wissensmanagement umfasst wirksame Datenanalyse und Datenverwaltung zur Unterstützung von Entscheidungen in Forschungsstrategie, Zusammenarbeit, Finanzierung und Rekrutierung. Pure deckt zwar nicht alle Aufgaben in diesen Bereichen ab - zur Wissensverbreitung können auch institutionelle Repositorien oder bibliometrische Datenbanken gehören, zum Wissensmanagement spezialisiertere Forschungsanalyseplattformen -, doch ein RIMS kann das wichtige verbindende Element zwischen all diesen Komponenten bereitstellen. Tatsächlich lässt sich Pure reibungslos mit einer enormen Bandbreite interner Systeme (HR-, Finanz- und Authentifizierungssysteme) sowie externer Systeme (Datenbanken, Identifikatorendienste, Patentämter, Repositorien, Metriken und Reporting-Systeme) verbinden.
Wie Pure Datenschutz und Sicherheit unterstützt
Sicherheit wurde als „Grundlage der digitalen Transformationopens in new tab/window“ beschrieben und bildet das Fundament aller oben genannten Bereiche. Wenn überhaupt, ist das eher eine Untertreibung: Der Aufstieg der digitalen Transformation und der Anstieg der Cyberkriminalität stehen in direktem Zusammenhang und korrelieren sogar positiv (siehe zum Beispiel diese Studie aus Chinaopens in new tab/window). Mit anderen Worten: Je weiter sich die digitale Transformation verbreitet, desto größer werden Reichweite und Raffinesse ihres „bösen Zwillings“. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen erhöht Transformation die Risiken, weil sie die Zahl möglicher Einstiegspunkte vergrößert, über die unbefugte Nutzer Zugriff auf ein System erlangen können, insbesondere durch die Einführung von Cloud Computing.
Gleichzeitig droht das Innovationstempo in Bereichen wie KI die Sicherheitsvorkehrungen immer wieder zu überholen. Das gilt besonders für datenreiche Universitäten, in denen Ressourcen häufig begrenzt sind, viele Legacy- und Shadow-ITopens in new tab/window-Systeme bestehen und eine offene, dezentrale Kultur besondere Schwachstellen schafft. Der Bildungssektor gehört zu den am häufigsten von Cyberangriffen betroffenen Bereichen: Laut einer staatlichen Erhebungopens in new tab/window meldeten 2025 mehr als 90 % der Universitäten im Vereinigten Königreich eine Sicherheitsverletzung oder einen Angriff. Die Folgen solcher Straftaten können gravierend sein, darunter der Diebstahl sensibler Daten, Betriebsunterbrechungen, finanzielle Verluste und Reputationsschäden.
Daher muss jedes System, das eine zentrale Rolle in einer Strategie der digitalen Transformation spielt, solide Sicherheitsnachweise vorweisen. Es folgt eine kurze Zusammenfassung, wie Pure die zusammenhängenden Bereiche Datenschutz, Wissenssicherheit und Cybersicherheit behandelt (ausführlichere Informationen finden Sie hier):
Datenschutz - der ordnungsgemäße Umgang mit personenbezogenen Informationen sowie deren Verarbeitung, Speicherung und Nutzung. Elsevier betreibt und sichert die Infrastruktur für Pure, einschließlich der darin gespeicherten Daten. Kunden laden ihre eigenen Daten in das System hoch, verwalten sie dort und profitieren von dessen Funktionen. Entscheidend ist: Kunden behalten stets Eigentum und Kontrolle über ihre Daten und können sie jederzeit extrahieren. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß den öffentlichen Datenschutzgrundsätzen von Elsevier.
Wissenssicherheit - der Schutz sensiblen Wissens vor unbefugter Weitergabe oder Einflussnahme, die nationale Sicherheit, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit oder akademische Freiheit gefährden könnte. Um diesem Risiko zu begegnen, verbleiben Kundendaten, die in Pure hochgeladen werden, stets an dem geografischen Standort, der mit dem Kunden vereinbart und im Vertrag dokumentiert ist. In der Regel ist dies das regionale Rechenzentrum, das dem Standort des Kunden am nächsten liegt.
Cybersicherheit - die Praxis, kritische Systeme, Daten und Netzwerke gegen digitale Angriffe, unbefugten Zugriff oder Störungen zu schützen. Pure ist nach ISO/IEC 27001opens in new tab/window und ISO/IEC 27701opens in new tab/window zertifiziert; Dritteopens in new tab/window auditieren unsere Einhaltung dieser Standards. Wir setzen eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen ein, um die Daten unserer Kunden zu schützen. Dazu gehören Verschlüsselungstechnologien, die Daten für unbefugte Nutzer unlesbar machen, Netzwerksicherheitstechnologien zur Erkennung und Verhinderung unerwünschten Datenverkehrs sowie physische Sicherheit an unseren Datenhosting-Standorten.
Pure und die Zukunft der digitalen Transformation
Pure kann ein grundlegender Bestandteil der Strategie jeder Institution für die digitale Transformation sein. Doch wie widerstandsfähig bleibt das System angesichts des raschen Wandels im Hochschulsektor? Zur Beantwortung dieser Frage lohnt sich ein kurzer Blick darauf, wie die Zukunft der digitalen Transformation aussehen könnte. Ausgehend von den aktuellen Trendsopens in new tab/window wird der Fortschritt voraussichtlich zu mehr betrieblicher Komplexität, kulturellen Spannungen und einem entsprechenden Anstieg der Cyberkriminalität führen. Was Universitäten im Gegenzug erwarten - neben langfristigen Zeit- und Ressourceneinsparungen -, hängt vom jeweiligen Bereich ab.
Bei Infrastruktur und Betrieb liegt der Schwerpunkt klar auf Modernisierung und betrieblicher Effizienz. Zukunftsforschende sprechen von Smart Campuses und einer Infrastruktur des Internet of Things (IoT). Nachhaltigkeit bleibt eine Priorität. Zugleich besteht die Hoffnung, dass der Einsatz stärker autonomer agentischer KI die Verwaltung verschlankt, indem sie Entscheidungen mit geringem Risiko übernimmt oder komplexe Prozesse steuert.
Bei Menschen und Kultur definiert Technologie bereits die Rollen und Erwartungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Mitarbeitenden und Studierenden neu. Wie in der Gesellschaft insgesamt ist vermutlich mit einem holprigen Weg zu rechnen. Der Nutzen könnte jedoch in schlankeren Prozessen und dem Abbau von Abteilungssilos liegen, wodurch die Universität agiler, zugänglicher und kooperativer wird.
Bei der Wissensschaffung hoffen Universitäten, ihre Forschungsleistungen zu steigern, indem sie Workflows durch den Einsatz von KI-Tools optimieren. In einigen westlichen Ländern haben geopolitische Spannungen zu Einschränkungen des Spektrums internationaler Zusammenarbeitopens in new tab/window geführt. Technologische Unterstützung in diesem Bereich könnte dadurch an Bedeutung gewinnen.
Bei der Wissensentwicklung steht die Verbesserung der Studierendenerfahrung im Mittelpunkt. In vielen Ländern gehen die Einschreibungen zurück, was zu Einnahmeausfällen führt. Daher prüfen Institutionen den Einsatz KI-gestützter Chatbots und prädiktiver Analysen, um personalisierte Lernpfade zu schaffen, flexiblere Kursstrukturen zu ermöglichen und Unterstützungsangebote für Studierende zu verbessern.
Beim Wissensmanagement liegt der Schwerpunkt weiterhin darauf, Informationssilos aufzubrechen, den Zugriff auf Informationen rund um die Uhr zu erleichtern und zu datenbasierten strategischen Entscheidungen überzugehen. In einigen großen Forschungsnationen (etwa den USAopens in new tab/window) ist die staatliche Förderung stetig zurückgegangen, während Industriefinanzierung für viele Universitäten schwer zu erschließen bleibt. Deshalb wird es immer wichtiger, vorhandene Förderdaten zu analysieren und neue Chancen zu identifizieren.
Ein zentrales Thema der Wissensverbreitung ist der wachsende Bedarf der Universitäten, den realen (gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen) Impact ihrer Forschungsleistungen nachzuweisen. Unmittelbarer Auslöser ist der Druck staatlicher Geldgeber, die einen klaren Gegenwert für Steuergelder zeigen möchten. Darüber hinaus geht es um größere Fragen der gesellschaftlichen Verantwortung von Universitäten. Das Denken in University 4.0-Ökosystemenopens in new tab/window verortet Impact in der Zusammenarbeit mit Industriepartnern und richtet den Blick zugleich auf regionales Wachstum und Nachhaltigkeit.
Während der politische und wirtschaftliche Druck steigt, kann ein hochwertiges RIMS einen sicheren und stark integrierten Teil der digitalen Landschaft einer Universität bilden: Es zentralisiert Informationen und unterstützt datenbasierte Entscheidungen, die für den langfristigen Erfolg entscheidend sind. Viele der zentralen Anwendungsfälle, die Pure unterstützt, adressieren direkt einige der größten Herausforderungen, vor denen der Hochschulsektor derzeit steht: Finanzierungopens in new tab/window, Zusammenarbeit und realer Impactopens in new tab/window. Dahinter stehen jedoch Prinzipien, die ebenfalls zentral für die neue Beziehung sein dürften, die die Hochschulbildung mit der Gesellschaft aufbauen möchte: die optimale Nutzung der in vorhandenen Informationen liegenden Potenziale, organisatorische Transparenz und die sichere Vermittlung zwischen internen und externen Stakeholdern. So betrachtet ist Pure nicht einfach ein wichtiges Element der IT-Infrastruktur oder nur ein besonders leistungsfähiges Werkzeug, sondern ein Ausdruck strategischer Absicht. Die digitale Transformation wird für das langfristige Überleben und die Relevanz von Universitäten entscheidend sein, und Pure ist genau in ihrem Zentrum positioniert.
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