Fokus auf Open Access

5 überraschende Fakten über Elsevier und Open Access, die Sie wahrscheinlich noch nicht kennen

Sie werden überrascht sein, zu erfahren, dass Elsevier nicht nur Open Access veröffentlicht, sondern dass wir auch der zweitgrößte Open-Access-Herausgeber sind.

Hier rücken wir die fünf Dinge in den Mittelpunkt, die Sie über Elsevier und Open Access (OA) vielleicht noch nicht gewusst haben.

Fakt 1: Elsevier veröffentlicht Open Access

Im Jahr 2017 wurden wir der zweitgrößte Open-Access-Herausgeber, der mehr als 20.000 Open-Access-Artikel veröffentlichte und tausende weitere Artikel durch Green-Open-Access zugänglich machte.

Zu unseren Open-Access-Optionen gehören:

Gold-Open-Access:

Nach der Veröffentlichung wird der endgültige Artikel Open Access auf ScienceDirect veröffentlicht und ist sofort für jeden zugänglich. Die Autoren können ihren Artikel entweder mit einer kommerziellen (CC BY) oder nichtkommerziellen (CC BY NC ND) Benutzerlizenz veröffentlichen.

Wir veröffentlichen:

  • Mehr als 170 Open-Access-Zeitschriften
  • Mehr als 1.850 Hybrid-Zeitschriften

Green-Open-Access:

Nach der Veröffentlichung kann mit zeitlicher Verzögerung (auch Embargo-Frist genannt) ein Entwurf eines Artikels für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Von den Autoren wird keine Gebühr verlangt, da der Green-Open-Access durch das Abonnement-Modell unterstützt wird.  Die Manuskripte der Autoren sollten eine CC-BY-NC-ND-Benutzerlizenz aufweisen.

  • Alle unsere Zeitschriften bieten den Autoren die Möglichkeit, selbst zu archivieren.
  • 108 Zeitschriften bieten ein offenes Archiv
  • Wir unterstützen CHORUS-Partner mit offenen Manuskripten

Nutzung von Open Access in der gesamten Branche

Im Jahr 2016 wurden weltweit schätzungsweise 2,1 Millionen Abonnements und 0,5 Millionen Open-Access-Artikel veröffentlicht.

Mittlerweile werden schätzungsweise 20% aller Artikel die jedes Jahr verfasst werden über Open Access veröffentlicht.

Bei Elsevier haben wir im Jahr 2016 420.000 Artikel veröffentlicht, davon mehr als 20.000 im Open-Access-Format.

Fakt 2:
Unsere Veröffentlichungsgebühren bieten einen guten Gegenwert

Elseviers Veröffentlichungsgebühren (APCs) sind mit anderen Herausgebern vergleichbar.

Wir veröffentlichen Open-Access-Artikel bester Qualität (basierend auf dem Zitationsgrad) für Open-Access- und Hybrid-Titel, während unsere Veröffentlichungsgebühren auf oder unter dem Branchendurchschnitt bleiben.

Unsere Preisliste mit den Veröffentlichungsgebühren ist offen einsehbar.

Bei Elsevier berechnen wir Abonnenten nichts für die Open-Access-Publikationen; wir berücksichtigen Abonnementinhalte nur dann, wenn wir die Preise für Abonnenten-Titel berechnen.

Fakt 3:
Wir machen das Auffinden und die Nutzung von Open-Access-Inhalten einfacher.

Artikel auf ScienceDirect sind mit „Open Access“ gekennzeichnet - außerdem können Sie Open-Access-Zeitschriften suchen und durchsuchen sowie Benachrichtigungen einrichten.

Sie können auch in Hybridtiteln nach Artikeln mit Open Access suchen, und zwar indem Sie die Filterfunktion „enthält Open Access“ nutzen.

Alle Open-Access-Artikel auf ScienceDirect sind außerdem deutlich mit einer Benutzerlizenz gekennzeichnet, was den Benutzern zeigt, wie der Artikel weiter verwendet werden kann.

Scopus indiziert 3.476 Open-Access-Zeitschriften von mehr als 5.000 Herausgebern.

Außerdem arbeiten wir daran, dass in Scopus auf Artikelebene nach Open Access gesucht werden kann.

Open-Access-Artikel suchen

Fakt 4: Elsevier unterstützt Green-Open-Access

Investoren verlangen zunehmend von Wissenschaftlern, dass sie ihre Forschung Open Access zur Verfügung stellen. Weltweit gibt es ganz unterschiedliche Vorgaben, auf Basis derer Investoren dies von den Wissenschaftlern verlangen, die sie finanzieren. In den meisten Fällen bevorzugen die Richtlinien den Green-Open-Access:

Weltweit liegt der Schwerpunkt ganz klar auf dem Green-Open-Access

Karte: Green- und Gold-Access weltweit

Quick-Links zu den Richtlinien


Elsevier macht die Compliance für Wissenschaftler einfacher - wir haben Vereinbarungen mit den verschiedensten Investoren geschlossen und unterstützen auch CHORUS, und zwar für diverse CHORUS-Partner.

Wir wissen außerdem, dass eine Vielzahl von Open-Access-Richtlinien sich auf Green-Open-Access konzentriert - was wir folgendermaßen unterstützen:

  • Autoren haben in allen unseren Zeitschriften die Möglichkeit zur Selbst-Archivierung
  • Embargo-Fristen sind öffentlich zugänglich und per Suchfunktion auffindbar
  • Vier ScienceDirect-APIs stehen bereit, um institutionellen Repository-Managern zu helfen, ihre Repositorys mit Metadaten und Abstracts von den zugehörigen Autoren zu durchsuchen und zu füllen.
  • CHORUS wird für CHORUS-Partner und Pilot-Partner implementiert
  • Machen das offene Archiv auf ScienceDirect in 108 Zeitschriften frei zugänglich

Fakt 5: Wir ermutigen die Autoren dazu, ihre Daten zu teilen.

Elsevier ermöglicht Wissenschaftlern das Speichern, Teilen, Entdecken und die Wiederverwendung von Daten:

  • 55.000 Benutzer jeden Monat mit offenen Daten-Tools, inklusive Mendeley Data, Hivebench & Data Search
  • 1,6 Millionen Links von veröffentlichten Artikeln zu Datensätzen, die in 65 externen Daten-Repositorys gespeichert sind
  • 3.000 dedizierte Datenartikel
  • 1.400 veröffentlichte Datensätze und weitere 32.000 erstellte Datensätze in unserem Daten-Repository - Mendeley-Daten.
  • Wir unterstützen Wissenschaftler dabei, ihre Daten auf Hivebench mit 10.000 vollständigen elektronischen Notizbüchern zu digitalisieren, die mit 25.000 aufgezeichneten Experimenten erstellt wurden.

Obwohl die Vorteile offener Forschungsdaten bekannt sind, besteht in der Praxis in der Forschergemeinschaft Dissens darüber, wann und wie Forschungsdaten ausgetauscht werden. Ein neuer Bericht von Elsevier und CWTS zeigt mehr über die Herausforderungen, die offene Daten darstellen.

Bericht zu offenen Daten anzeigen (auf Englisch)