Wissenschaft und Gesellschaft

Angefangen mit der ersten Literaturrecherche bis hin zur Diskussion der neuesten bahnbrechenden Forschungsergebnisse kann die Förderung einer stärkeren Verbindung zwischen Wissenschaft, Medizin und Technologie und der Gesellschaft dabei helfen, die Herausforderungen der Gesellschaft zu erkennen und zu lösen. Elsevier spielt bei diesem Prozess eine Rolle, indem sichergestellt wird, dass vertrauenswürdige Inhalte sowohl für spezialisierte Zielgruppen als auch für die breite Öffentlichkeit kommuniziert und verständlich gemacht werden. Elsevier beteiligt sich außerdem an der Förderung der wissenschaftlichen Integrität.

Zugriff

Von Wissenschaftlern und Studenten, die täglich auf die in unseren Büchern und Zeitschriften veröffentlichten Inhalte zugreifen, bis hin zu Patienten, die wichtige Informationen zu ihrer Behandlung benötigen, bietet Elsevier verschiedene Zugriffsoptionen. Damit wird sichergestellt, dass jeder auf die relevanten Informationen Zugriff hat, die er benötigt. Zu unseren wichtigsten Programmen gehören:

Vollständige Liste der Zugänge anzeigen

Bereitstellung eines Zugangs in Notfallsituationen

In Zeiten globaler Krisen, Krankheiten und Naturkatastrophen entwickelt Elsevier zeitnahe, dedizierte Ressourcenzentren, die freien Zugang zu medizinischer Forschung, Online-Tools und Expertenrat zu Notfallthemen bieten. Die Ressourcenzentren wurden für Angehörige der Gesundheitsberufe, Bibliothekare, Forscher und die Öffentlichkeit entwickelt. Zu unseren Zentren gehören das:

Wir arbeiten auch mit der US National Library of Medicine im Rahmen der Emergency Access Initiative zusammen, um medizinischen Fachkräften, Bibliothekaren und Mitgliedern der von Katastrophen betroffenen Öffentlichkeit vorübergehend freien Zugang zu Volltext-Artikeln zu gewähren. Zugang wurde für das Erdbeben in Haiti 2010 und die anschließende Cholera-Epidemie, die Überschwemmung in Pakistan (2010), das Erdbeben und den Tsunami in Fukushima in Japan (2011), den Taifun Haiyan auf den Philippinen (2013) und die Ebola-Krise (2014) bereitgestellt.

Wissenschaftliche Kompetenz

Ein Teil von Elseviers Aufgabe ist es, Wissenschaft zu verbreiten und das Wissen über Wissenschaft sowohl im Hinblick auf spezialisierte als auch auf breitere Zielgruppen zu verbessern. Zu unseren Programmen gehören:

  • AudioSlides: Die Zeitschriften von Elsevier bieten Autoren die Möglichkeit, eine kurze Audio-Präsentation im Web-Cast-Format hochzuladen, die ihre Forschung in ihren eigenen Worten beschreibt. Die Präsentationen stehen allen kostenlos auf ScienceDirect zur Verfügung.
  • Elsevier Connect: Unsere Online-Community- und News-Seite veröffentlicht Beiträge zu den in Elsevier-Zeitschriften veröffentlichten wissenschaftlichen, technologischen und gesundheitsbezogenen Forschungsberichten. Seit Beginn wurden mehr als 1000 Beträge veröffentlicht, die im Monat durchschnittlich über 160.000 Einzelbesucher und über 220.000 Seitenaufrufe verzeichnen.
  • Science & People: Dies ist eine Reihe von Veranstaltungen, die von Elsevier organisiert werden und Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit zusammenbringen, um die neuesten wissenschaftlichen, technologischen und medizinischen Forschungsergebnisse zu diskutieren. Die Veranstaltungen werden gemeinsam mit lokalen Partnern organisiert und tragen dazu bei, Wissenschaft gegenüber der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.
  • Förderung von Wissenschaft durch die Medien: Journalisten können Wissenschaft für die breite Öffentlichkeit verständlich machen. Elsevier stellt für die Medien einen freien Zugang zur Verfügung, um das Verfassen von wissenschaftlichen Beiträgen zu unterstützen. Außerdem wird neueste Forschung durch Pressemitteilungen und die Research-Highlights-Newsletter für Journalisten verbreitet.

Partnerschaften

Pint of Science

Bei Pint of Science handelt es sich um eine globale Initiative, deren Ziel es ist, Wissenschaft auf lustige, einnehmende und leicht zugängliche Art und Weise zu beleuchten. Sie lässt Wissenschaft aus dem Labor in Pubs und Kneipen ziehen.  Etablierten sowie jungen und Laien-Forschern wird dadurch ein Podium zum Austausch von Informationen mit Kollegen und der Öffentlichkeit geboten. Sie erhalten Feedback von einem sehr vielfältigen Publikum und bekommen die Perspektive von Nicht-Spezialisten vermittelt. Des Weiteren erhält ihre Arbeit auch außerhalb des Labors Aufmerksamkeit.

Elsevier war aktiver Partner, Sponsor und Förderer des Pint of Science Festivals und unterstützte Veranstaltungen in Großbritannien, Deutschland, Brasilien und den Vereinigten Staaten.

Wikipedia Library's Access Donation Programm

Als zum Wikipedia Library’s Access Donation Program beitragender Herausgeber bietet Elsevier führenden Wikipedia-Redakteuren freien Zugang zu ScienceDirect. Dies hilft Herausgebern, Themen zu recherchieren, Artikel zu bearbeiten und autoritative Quellen auf Wikipedia zu zitieren, die Enzyklopädie zu verbessern und der Öffentlichkeit Informationen in bester Qualität zugänglich zu machen.

REISearch

Das Anfang 2014 gestartete Projet REISearch ist ein von der Europäischen Kommission mitfinanziertes Projekt zur Schaffung eines Online Forums, in dem eine verantwortungsbewusste und informierte Debatte über verschiedene Interessengruppen hinweg stattfinden kann. Das Ziel der Initiative besteht darin, die Beweise, Einschränkungen und Meinungen der Bürger in ganz Europa in wichtigen gesellschaftlichen Fragen besser zu verstehen, und zwar indem die Kommunikationslücken zwischen Wissenschaft, Gesellschaft, Medien und politischen Entscheidungsträgern geschlossen werden. Elsevier ist ein aktiver Unterstützer dieser Initiative.

Sense About Science

Es handelt sich um eine in Großbritannien ansässige Wohltätigkeitsorganisation, deren Ziel es ist, das öffentliche Verständnis für die Wissenschaft zu fördern, indem sie mit Wissenschaftlern, Journalisten und anderen zusammenarbeitet, wodurch sichergestellt werden soll, dass Evidenz im Vordergrund jeder öffentlichen Diskussion über Wissenschaft steht. Außerdem sollen unwissenschaftliche Fehlinformationen korrigiert werden.

Die Partnerschaft zwischen Elsevier und SAS besteht seit 2006. Durch die Partnerschaft hat dieses einmalige Programm an Veranstaltungen und Publikationen dazu beigetragen, bei den Journalisten, politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit ein Verständnis für Peer-Reviews zu fördern, sowie junge Wissenschaftler zu motivieren und dafür zu sorgen, dass sie sich weltweit bei öffentlichen Diskussionen für die Wissenschaft einsetzen.

Das Science Media Centre

Als unabhängige Wohltätigkeitsorganisation ist SMC der Ansicht, dass Wissenschaftler einen großen Einfluss darauf haben können, wie die Medien wissenschaftliche Fragen behandeln, und zwar indem sie schneller und effektiver mit den Geschichten umgehen, die die öffentliche Debatte und die Einstellung zur Wissenschaft beeinflussen. Es ist ihr Ziel, zugunsten der Öffentlichkeit und politischer Entscheidungsträger genaue und evidenzbasierte Informationen zu Wissenschaft und Technik über die Medien bereitzustellen, und zwar insbesondere im Zusammenhang mit umstrittenen und für Schlagzeilen sorgenden Geschichten, denn in diesen Fällen entstehen oft Verwirrung und Missverständnisse.

Elsevier ist schon seit dem Jahr 2006 stolzer Unterstützer des SMC.

White City Maker Challenge Programme, Imperial College London

Das Imperial College London hat ein Programm ins Leben gerufen, durch das mehr als 100 junge Menschen aus benachteiligten Bezirken Londons unterstützt werden, damit diese zur nächsten Generation von „Machern“ und Unternehmern heranwachsen. Das Maker Challenge Programme ermöglicht Kindern zwischen 14 und 18 Jahren, sich mit wissenschaftlichen, technischen und gestalterischen Themen zu beschäftigen. Aktivitäten und Workshops werden in einem eigens dafür eingerichteten Raum auf dem White City Campus von Imperial abgehalten, und zwar mit der Unterstützung und dem Fachwissen der Mitarbeiter und Studenten der zehn besten Universitäten der Welt.

Die Elsevier Foundation leistet durch ihre dreijährige Förderung einen wesentlichen Beitrag zu dem Programm.

VALERIE Research Project, Wageningen University - die Niederlande

Es besteht ein dringender Forschungsbedarf, um eine bedeutende Rolle bei der Bewältigung der globalen Herausforderung der erhöhten Nachfrage nach Nahrungsmitteln zu spielen. Viele von der EU und staatlich geförderten Projekte in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft liefern hervorragende Ergebnisse, doch die Umsetzung dieser Ergebnisse in der landwirtschaftlichen Praxis erfolgt nur sehr begrenzt. Das von der Wageningen University angestoßene Valerie Research Project hat das Ziel, durch die Integration von empirischem Wissen in die Feldpraxis Innovationen voranzutreiben, d. h. den Landwirten in den Niederlanden Wissenschaft bereitzustellen.

Elsevier ist stolz, zu diesem Projekt beitragen zu können, und bietet Unterstützung bei der Entwicklung von Datenbanken sowie freien Zugang zu wichtigen Fachzeitschriften der Bereiche Land- und Forstwirtschaft an. Diese Inhalte werden direkt in die „ask-Valerie.eu“ eingespeist – die Suchmaschine, die als Wissensportal für Landwirte dienen wird.

Partnerschaften zur Barrierefreiheit

Elsevier ist ein Herausgeber, der barrierefreien Zugang bietet. Wir arbeiten mit einer Reihe von Organisationen zusammen, um die Barrierefreiheit in Bezug auf Bücher und Zeitschriftenartikel zu verbessern. Zu diesen Partnerschaften gehören Load2Learn und Bookshare.

Elsevier ist außerdem ein Gründungspartner des Accessible Books Consortium (ABC), dessen Ziel es ist, weltweit die Anzahl der Bücher in zugänglichen Formaten (Blindenschrift, Audio und Großdruck) zu erhöhen und sie für blinde Menschen, Sehbehinderte oder für Menschen, die anderweitige Einschränkungen in Bezug auf Texte haben, zugänglich zu machen. Es handelt sich um eine integrative Partnerschaftsorganisation, die von der World Intellectual Property Organization (WIPO) geführt wird und Interessenvertretungen, Autoren, Bibliotheken und Verleger mit einbezieht.

Wissenschaftliche Integrität

Elsevier teilt das Ziel der wissenschaftlichen Gemeinschaft, die Integrität der Forschung zu fördern – angefangen mit der richtigen Designmethodik und bis hin zur ethischen Artikelübermittlung, der ordnungsgemäß reviewten Veröffentlichung und der Bereitstellung von Forschungsdaten zur Wiederverwendung.