Das Leben bei Elsevier:
Yoshiko Kakita

OrtTokio

„Meine Aufgaben im Research-Management sind recht neu. Unsere Kunden verändern sich und wir verändern uns.“

Yoshiko Kakita

Erzählen Sie mir etwas über Ihre Aufgaben bei Elsevier. Was machen Sie?

Ich war Solution Sales Manager für das Research Management Team, kürzlich bin ich jedoch zum Regional Solution Manager befördert worden. Ich leite das Research Management Team in Japan. Ich arbeite mit SciVal, Pure, Scopus und Analytical Services. Die Märkte, auf die ich mich fokussiere, sind Akademiker, Regierungen und einige Unternehmen im Bereich Forschungsmanagementlösungen. Ich bin bereits seit etwa zehn Jahren bei Elsevier.

Warum sind Sie zu Elsevier gekommen?

Da ich mein weiterführendes Studium im Ausland absolviert habe, war ich auf der Suche nach einem internationalen Unternehmen, in dem meine internationalen Erfahrungen von Vorteil sind. Außerdem wollte ich nach meinem weiterführenden Studium nicht in die Forschung gehen, aber dennoch einen Beitrag zu der wissenschaftlichen Gemeinschaft leisten. Daher war Elsevier für mich zu diesem Zeitpunkt wirklich die perfekte Wahl — und ist es noch immer.

Wenn Sie an Ihre Zeit bei Elsevier denken, was ist da Ihre schönste Erfahrung?

Ich bin jedes Mal glücklich, wenn Kunden zu mir kommen, weil sie den Rat oder die Unterstützung eines Experten brauchen. Beispielsweise versuchen viele japanische Universitäten im Hinblick auf das Forschungsmanagement strategischer vorzugehen, damit sie weltweit wettbewerbsfähiger werden. Jedes Jahr, nachdem die Ranglisten veröffentlicht worden sind, kontaktieren mich einige Universitäten, um die Ergebnisse und die zukünftige Vorgehensweise mit mir zu besprechen. Es geht nicht nur um unsere Lösungen, die ich verkaufe, sie möchten auch gerne einen Rat von mir. Denn ich verkaufe ja diese Lösungen, also erwarten sie auch von mir, dass ich in diesen Bereichen einiges Wissen habe. In solchen Momenten mache ich diesen Job sehr gerne, denn ich merke, dass meine Kunden mich als Partner sehen — und nicht nur als Verkäufer.

Auf welche Weise hilft Ihre Tätigkeit bei Elsevier Ihnen dabei, wirklich etwas in der Welt zu bewirken?

Meine Aufgaben im Research Management sind recht neu. Das ist für alle ein neues Feld. Die Universitäten kümmerten sich früher nur um die Ausbildung der Menschen und die Forscher haben einfach nur geforscht. Erst seit einigen Jahren herrscht ein weltweiter Wettbewerb. Zum Beispiel verändern sich in Japan die nationalen Ranglisten so gut wie gar nicht. Die Nummer Eins ist die University of Tokyo und Nummer Zwei die Kyoto University. Das bleibt immer gleich und ausgezeichnete Studenten gehen an die University of Tokyo. Wenn man nur zu den Zweitbesten gehört, geht man hingegen an die Kyoto University. Das verändert sich alles nicht. Es gibt keinen wirklichen Wettbewerb. Die Welt verändert sich aber, sie wird immer globaler. Die Universitäten erleben nun einen Wettbewerb auf globaler Ebene, wenn es um mehr Investitionen seitens der Regierung oder von Unternehmen geht, und sie wetteifern auch um die besten Studenten — ebenfalls aus den verschiedensten Ländern und nicht nur aus Japan. Die Universitäten gehen das Selbstmanagement zunehmend strategischer an, insbesondere im Bereich der Forschung, und dafür brauchen sie Nachweise und Daten. Deshalb wenden sie sich an Elsevier, weil wir Ihnen mit unseren Lösung das bieten, was sie brauchen. Unsere Kunden verändern sich und wir verändern uns ebenfalls. Gemeinsam versuchen wir, besser — wettbewerbsfähiger in dieser Welt zu werden.

Eröffnet Ihnen die globale Reichweite von Elsevier Möglichkeiten? Wie ist Ihre berufliche Laufbahn bei Elsevier bisher verlaufen?

Als ich vor zehn Jahren als Solution Sales Manager für Scopus angefangen habe, waren alle meine Kunden Bibliotheken. Nun spreche ich hingegen nur noch selten mit Bibliotheken. Die meisten meiner Ansprechpartner aufseiten der Universitäten sind Vizepräsidenten der Forschungsabteilung, Vizepräsidenten des Evaluierungsbereiches oder Leute aus dem Forschungsbüro, das hat sich also sehr geändert. In meiner jetzigen Position bin ich nur für den japanischen Markt zuständig, allerdings ist mein nächstes Ziel in meiner Karriere die Zuständigkeit für ganz Asien. Und die Tatsache, dass ich mir dieses Karriereziel setzen kann, ist für mich bereits eine gute Chance. Natürlich haben viele japanische Unternehmen weltweit Niederlassungen, das ist aber etwas anders. Hier bei Elsevier kontaktiere ich im Alltag ständig Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern, das macht Spaß. Ich spreche mit dem Produktteam oder mit den Leuten vom Marketingteam und sie kommen aus den unterschiedlichsten Ländern. Ich glaube das hat wirklich meinen Blick für unterschiedliche Vorgehensweisen geschärft. Das gesamte Research Management Team unterstützt mich wirklich sehr dabei, meine Sicht auf meinen Karriereweg zu erweitern.

Worüber haben Sie während Ihrer Tätigkeit hier am meisten gelernt?

Ich habe gelernt, wie ich mich an Veränderungen anpassen kann. Die Welt ändert sich und das Unternehmen ändert sich ebenfalls. Die Veränderungen im Research Management sind enorm und jedes Jahr mache ich die Dinge ganz anders. Auch während ich immer in der gleichen Position als Solution Sales Manager tätig war, hat sich geändert, mit welchen Personen ich gesprochen habe und auch in welcher Position diese Menschen tätig waren, hat sich verändert. Vor zehn Jahren habe ich mit Bibliothekaren gesprochen. Aber dann sprach ich mit Mitarbeitern aus dem Forschungsbüro und dann sprach ich mit dem Präsidenten oder Vizepräsidenten der Universität. Letzte Woche hielt ich einen Vortrag auf dem Senior-Management-Meeting einer japanischen Top-Universität. Dann habe ich die Universität im Hinblick darauf beraten, was sie machen sollte, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Wir haben besprochen, was wir gemeinsam tun können. Elsevier investiert zudem viel in die Mitarbeiter. Uns werden viele Schulungen angeboten. Auf lange Sicht ist es wirklich gut, dass ich die Möglichkeit habe, an verschiedenen Schulungen teilzunehmen und mich dadurch zu verbessern, damit ich problemlos mit den Veränderungen mithalten kann. Sonst kann ich meine Kunden ja nicht unterstützen. Ich denke, dass das also die wichtigen Dinge sind, die ich bei Elsevier gelernt habe.

Was bedeutet Ihnen Elsevier als Marke?

Es ist unser Ziel, bei der Förderung von Wissenschaft, Technologie und Gesundheit eine Vorreiterrolle einzunehmen, und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das auch tun. Ich denke, dass wir in Bezug auf diese wissenschaftliche Community und auf die Art und Weise, wie Wissenschaft stattfindet, wirklich eine führende Rolle eingenommen haben. Wir sind sehr innovativ und das betrifft nicht nur die Technologien. Die Vertriebsmitarbeiter nehmen jedes Jahr an verschiedenen Schulungen teil, daher denke ich, dass wir in Bezug auf unsere Geschäftstätigkeit immer auf dem neuesten Stand sind. Wir haben eine führende Rolle und darauf bin ich sehr stolz. Und wenn ich mit meinen Kunden spreche, merke ich, dass sie ebenfalls denken, dass wir eine führende Rolle übernehmen. In dieser Branche kennt uns jeder. Alle von der Universität kennen uns und alle Wissenschaftler ebenfalls. Ich habe nie Schwierigkeiten, wenn es darum geht, mit jemandem einen Termin zu vereinbaren. Als Vertriebsmitarbeiter kann bereits die Vereinbarung eines Termins für einige Unternehmen sehr schwierig sein, aber uns kennt jeder. Sogar wenn ich beim Erstkontakt auf Ebene des Vizepräsidenten nur eine E-Mail schicke, sind sie immer noch bereit, ein Treffen mit mir zu vereinbaren. Denn ich bin von Elsevier und sie kennen Elsevier. Wenn man als Vertriebsmitarbeiter für ein kleines Unternehmen tätig ist und dann an den Vizepräsidenten einfach nur eine E-Mail verschickt, wird man nie eine Antwort erhalten. Nur weil ich von Elsevier bin, denken sie, dass ich wertvolle Informationen habe, und deshalb sind sie gewillt, mir ihre Zeit zu opfern und das ist unglaublich wichtig.

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