Das Leben bei Elsevier:
Justin Mytton

OrtRio de Janeiro, Brasilien

Was wir tun, macht im Leben vieler Menschen, vor allem für diejenigen, die Forschung betreiben, einen echten Unterschied.

Justin Mytton

In welcher Position unterstützen Sie das Unternehmen dabei, seine Ziele zu erreichen?

Ich bin Account Manager für Lateinamerika. Ich bin für 95 Prozent der akademischen Accounts in Brasilien sowie für zwei weitere Länder, nämlich Bolivien und Paraguay zuständig, wo ich für alle Accounts zuständig bin: akademische Accounts sowie Regierungs- und Unternehmensaccounts.

Auf welchen beruflichen Erfolg während Ihrer Zeit bei Elsevier sind Sie besonders stolz?

Ich habe einen komplett anderen beruflichen Hintergrund. Ich komme aus der IT-Branche. Ich war im Vertriebsbereich für große Accounts zuständig, musste mich aber auf grundlegende Veränderungen einstellen, um mit einer vollständig anderen Produktpalette und einer ganz anderen Branche umzugehen. Ich konnte sehr viele unterschiedliche Universitäten in ganz Brasilien besuchen, wodurch ich verstand, wo deren Probleme wirklich lagen. Gleichzeitig haben wir Lösungen gefunden, die wir hier im Hause haben, und die hier wirklich etwas bewegen können. Das war eine wirklich zufriedenstellende Umstellung und es fühlt sich sehr gut an und wurde schnell akzeptiert. Man merkt, dass unsere Inhalte wertvoll sind. Man ist nicht nur ein Verkäufer, man zeigt den Kunden, wie sie ihre Probleme lösen können.

Was denken Sie, auf welche Weise können Sie durch Ihre Tätigkeit bei Elsevier wirklich etwas in der Welt bewirken?

Was wir tun, macht im Leben vieler Menschen einen echten Unterschied, bezogen auf die Leute, die die Forschung betreiben. Man wird mit so vielen negativen Nachrichten bombardiert, die einen denken lassen, dass es mit der Welt zu Ende geht. Als ich dann plötzlich die wissenschaftliche Seite erlebte, sah ich, was für hervorragende Forschungsarbeit überall auf diesem Planeten jeden Tag stattfindet. Und das geschieht nicht nur in Amerika oder in den UK. Einfach nur so aus Neugierde habe ich einmal nachgesehen, zu welchen Themen in Zimbabwe geforscht wird. Zimbabwe: ein kleines, armes Land, das letzten 36 Jahre von einem Diktator regiert wurde und so arm ist, dass es nicht einmal mehr seine eigene Währung hat — und es gibt trotzdem Tausende von Forschungsartikel. Es gibt Menschen, die trotz ihrer Einschränkungen an etwas arbeiten und die, in Bezug auf kleine Bereiche des Lebens, zu unglaublichen Schlüssen kommen, die dann viele Menschen betreffen. Dies hat mir persönlich viel Hoffnung gemacht und es bedeutet Hoffnung für unsere gesamte Menschheit. Ich glaube, dass die meisten Menschen gar nichts davon mitbekommen. Wir sitzen vor unserem Fernseher und sehen alles Schlechte, was auf dieser Welt passiert. Hinter den Kulissen findet jedoch eine unglaubliche wissenschaftliche Arbeit statt, die jeden Tag die unglaublichsten Probleme löst.

Wie hat die Tätigkeit bei Elsevier Ihnen dabei geholfen, eine gute Ausgewogenheit zwischen Berufs- und Privatleben zu erreichen?

Es wird für ein ziemlich ausgewogenes Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben gesorgt. Ich glaube jede Region geht damit etwas anders um. Wir sind in einer ziemlich großen Region tätig. Deshalb müssen wir oft reisen, um unsere Kunden zu treffen, da deren Sitz häufig drei oder vier Flugstunden entfernt liegt. Durch all diese Reisen ist eine Menge Planung notwendig und dadurch entsteht Druck im Hinblick auf das Familienleben. Allerdings ist unser Manager ziemlich gut darin, dafür zu sorgen, dass dieser Druck nur während unserer geplanten Arbeitszeit besteht. Ich denke, dass dadurch eine ganz gute Balance zwischen Privat- und Berufsleben möglich ist.

Gibt es etwas, dass Sie im Hinblick auf das Unternehmen besonders überrascht hat, als Sie angefangen haben, hier zu arbeiten?

Bevor ich zu Elsevier kam, wusste ich nicht allzu viel über die Branche. Ich habe aber viel darüber gelesen, besonders über die Probleme der Branche. Ich war sehr überrascht, welch großer Aufwand betrieben wird, um Elsevier als Unternehmen zu verändern. Basierend auf dem, was ich vorher von außen wahrgenommen hatte, sah es wie ein sehr großes und sehr statisches Unternehmen aus. Als ich jedoch bei dem Unternehmen anfing, sah ich, dass eine Menge Arbeit in Veränderungen gesteckt wurde: um uns besser auf die Zukunft vorzubereiten; der Versuch, die Entwicklung der Märkte vorauszusehen; welche großen Entscheidungen getroffen werden müssen und was uns durch diesen Prozess hindurch lenkt. Es handelt sich nicht um ein großes multinationales Unternehmen, das nur darauf wartet, dass etwas irgendwie vorübergeht. Es gibt viele Leute, die wirklich hart arbeiten, um uns da durchzubringen. Das war eine erfreuliche Überraschung.

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