PJ – ein Erfahrungsbericht

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Examen bestanden und ab geht’s ins PJ. Aufregend und doch auch wieder nicht. Der erste Tag vergeht mit Einführung, Besorgung des Dienstausweises, der Kittelkarte und der Betriebsarztbescheinigung. Pascal wird an dieser Stelle immer wieder von seinen Erfahrungen berichten.

Kaum hat man sich nach dem Examen ein paar Tage erholt, schon steht der nächste „Tag X“ vor der Tür. Diesmal, zugegeben, weniger gefürchtet, aber schon bedeutend: Das Praktische Jahr!

Für einen großen Teil des Prüfungsjahrganges Frühjahr 2014, ist der Start ins PJ doch ein ganzes Stück anders. Das schriftliche Examen wurde besiegt und sämtliches Material, was mal zum Kreuzen gedacht war, ist entweder verschenkt oder in ritueller Art und Weise verbrannt worden. Zunächst saß ich also vor den unzähligen „Orga-, Belehrungs- und Einführungsblättern“ und war erstmal sehr gespannt, was die nächsten 12 Monate für mich bringen würden. Und dann ging’s los:

Da sitzen nun alle frischgebackenen PJler in einem großen Hörsaal und die Stimmung ist 1A! Ein leichtes Kribbeln ist zu spüren, als uns der stellvertretende Studiendekan zum bestandenen schriftlichen Examen gratuliert. Großes Kino!
Danach folgt eine nahezu unendliche Liste mit Dingen, die man beachten muss, gefolgt von einer noch längeren ToDo-Liste für die restlichen Stunden des Tages (Dienstausweis, Kittelkarte, Betriebsarztbescheinigungen usw.).

Mein Praktisches Jahr wird in dieser Reihenfolge ablaufen:
1. Chirurgie
2. Wahlfach HNO
3. Innere Medizin

Auf die Reihenfolge des PJs hat man nur sehr bedingt Einfluss. Lediglich, wenn man Tertiale im Ausland absolviert oder zwischen verschiedenen Unis wechselt, hat man eine mehr oder weniger selber gewählte Reihenfolge.

Nach der knapp 2stündigen Einführung, rauft man sich zu kleinen Grüppchen zusammen und kämpft ein wenig ums Überleben… Die einen brauchen noch einen Dienstausweis, die anderen müssen noch eine Kittelkarte besorgen. Es ist ein wenig wie der erste Tag an der Uni, eigentlich ein echt gutes Gefühl.
Medizinisch wird es am ersten Tag in keinster Weise. Ich bin ich mit soviel Bürokratie beschäftigt, dass ich es lediglich um 14h30 einmal kurz auf meine zugewiesene Station schaffe, um zu klären, wann ich denn am nächsten Tag da sein soll. 7h30 ist Dienstbeginn.

Na, dann stell ich mir mal den Wecker…

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